Bauchtasche

Nach dem meine Brother Nähmaschine vor einiger Zeit kaputt ging, hatte ich das Bedürfnis nach einer Neuen. Die Neue ist ein schweizer Qualitätsmodell von Bernina. Und um mich so richtig an meiner Errungenschaft zu freuen musste ein Nähprojektchen her.

Ein perfektes Nähprojekt habe ich in der Schnabelina HipBag gefunden. Die Anleitung ist super einfach und es hat richtig grosse Freude gemacht, die Bauchtasche nach zu nähen. Und auch am Endprodukt habe ich viel Freude. Es ist richtig toll geworden.

Da ich als Hundemensch selten ohne Hund unterwegs bin, musste die Bauchtasche hundetauglich sein. Dafür habe ich die Aussentasche etwas abgeändert. Ein zusätzlicher Schlüsselanhänger hilft dabei, die Hundepfeife nicht zu verlieren.
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Die Aussentasche auf der linken Seite ist wechselbar und kann mit zwei Druckknöpfen und Klettverschluss befestigt werden. Sie ist für Leckerchen und Würstchen gedacht. Damit die Aussentasche auch gewaschen werden kann gibt es zwei davon 😉
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Innen gibt es ein Reisverschluss-Innentasche und zwei „Karten“-Fächer. Ausserdem gibt es an der Vorderseite noch das Kot-Beutel-Fach, mit einem Ausgang nach aussen. Dadurch wird das ganze zu einem Kotbeutel-Spender…
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Alle Einzelteile stammen aus Effretikon aus dem tollen Ladenlokal von KUNT und BUNT. Die Beratung und Hilfe bei der Auswahl der Stoffe und allem Zubehör war toll. Ich war eine Woche später gleich nochmal da und habe weitere Zutaten für zwei weitere Bachtaschen geholt 😀

Sony Alpha 6000

Ich habe mir ein Geburtstagsgeschenk geschenkt: Eine neu Fotokamera. Es ist eine Sony Alpha 6000 geworden. Sony verspricht eine Serienbildrate von 11 Fotos pro Sekunde bei voller Fokusnachführung. Das hat den Ausschlag gegeben. So sollte ich auch Hunde in vollem Tempo scharf fotografieren können.

Heute hat Cookie mir beim Testen der Kamera geholfen. Sie hat wild mit ihrem rosa Tierchen gespielt und ich habe fotografiert. Meine Fähigkeiten wollen noch verbessert werden, die Kamera aber hat sehr gute Arbeit geleistet. Sie ist wirklich schnell und fokussiert super. Demnächst muss dann Tux beim Testen helfen.

Das ist bei Cookie und meinem Test herausgekommen:
















Geschirr für langhaarige Hunde II

Vor einem Jahr haben sich Frauchen und ich intensiv mit Brustgeschirren befasst (Geschirr für langhaarige Hunde). Damals hatten wir von unseren Erfahrungen berichtet, waren dem idealen Geschirr aber noch nicht begegnet. Unterdessen haben wir einiges dazu gelernt und für mich das ideale Geschirr gefunden. Das ideale Geschirr für langhaarige Hunde schlechthin gibt es einfach nicht, nur ein ideales Geschirr für jeden einzelnen Hund. Hier nochmals alle Geschirre, die wir getestet haben und unsere Erfahrungen damit:

Norweger Geschirr

Das Norweger Geschirr hat Frauchen von Anfang an begeistert. Es ist super einfach zu Anziehen, leicht und behindert mich kaum. Bei mir wird leider die Bewegungsfreiheit der Schulter und an der Achsel etwas eingeschränkt und durch meinen Brustkasten rutschen alle Norweger Geschirre direkt an die Vorderbeine.
Alle unsere Norweger Geschirre stammen von amarok Hundezubehör aus Deutschland. Sie sind wunderschön und ganz toll Hand-gefertigt.
Leider verschieben sich Norweger Geschirre bei mir ein kleines bisschen um den Bauch während dem Laufen. Dadurch entstehen sehr schnell Knoten und Verfilzungen unter meinen Achseln.

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Webmaster Harness

Diese Geschirr sitzt wie angegossen. Nichts rutscht, nicht zieht, nichts stört. Durch die zwei Bauchgurte ist das Anziehen etwas umständlich, aber gut machbar. Die Bauchgurte sind so über meinen Körper verteilt, dass sie mein Körpergewicht problemlos tragen können. Cool ist, dass man mich am Haltegriff in die Luft heben kann. Bis heute ist das Geschirr in Gebrauch, da wo ich besonderen Halt brauche und/oder allenfalls gehoben werden muss. Beispielsweise bei Flusswanderungen bei starker Strömung oder in den Bergen bei schwierigen Wegen.
Verfilzungen und Knoten im Fell treten hier gar nicht auf und ist somit Fell-technisch ideal. Für den täglichen Gebrauch ist das Geschirr etwas „too much“, so dass wir uns nach etwas alltags tauglichem umgesehen haben.

Y-Geschirr

Als nächstes haben wir ein Y-Geschirr von Hurtta ausprobiert. Es ist etwas „schwerer“ zum Anziehen (ich muss ein Vorderbein heben, um es anziehen zu können). Durch den Gurt vom Hals bis zum Bauch hat sich Frauchen erhofft, dass dieses Geschirr weniger rutscht und somit keine Verfilzungen unter den Achseln entstehen.
Die Einschätzung war richtig und wieder nicht. Ich habe mit dem Y-Geschirr keine Verfilzungen mehr unter den Achseln entwickelt. Dafür aber direkt unter dem Gurt vom Hals bis zum Bauch. Daher sind auch Y-Geschirre für mein Fell nicht optimal.
Ich fühle ich mich mit diesem Geschirr pudelwohl. Allerdings ist das Y-Geschirr, wie beim Norweger Geschirr, zu kurz und rutscht durch meinen Brustkasten direkt an die Vorderbeine. Die Bewegungen der Achsel werden dadurch leider eingeschränkt.

Plush Vest Air-Mesh

Das Plush Vest Air-Mesh von curli ist super weich und leicht. Dadurch, dass das Geschirr keine Gurte besitzt ist es äusserst angenehm zu tragen. Das Material ist Air-Mesh, das eine sehr gute Luftzirkulation erlaubt, nicht wärmt und wenn es nass ist zusätzlich kühlt. Das Geschirr ist noch etwas komplizierter anzuziehen, da ich beide Vorderbeine dazu heben muss.
Bei diesem Geschirr fühle ich mich kein bisschen eingeschränkt und renne und toben ganz normal. Sogar an heissen Tagen ist das Geschirr angenehm zu tragen, vor allem wenn es nass ist 😀
Verfilzungen treten mit diesem Geschirr kaum auf, auch wenn Frauchen bei so viel Stoff mit einem anderen Ergebnis gerechnet hätte.

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Brustgeschirr

Das Brustgeschirr Fun von anny•x hat sich für mich als ideal herausgestellt. Der lange Unterbruststeg trägt meinem länglichen Brustkasten Rechnung. Es schränkt weder meine Schultern noch meine Achseln ein, und rutscht nicht nach vorne. Zwei Steckschnallen rechts und links sogen für einen bequemen Einstieg.
Dadurch, dass nicht viel „Stoff“ am Geschirr ist, wärmt es nicht und kann auch bei heissesten Sommertemperaturen problemlos getragen werden. Ich habe das Geschirr diesen Sommer auf über 200 Kilometern Wanderstrecke getestet und es ist einfach perfekt für mich.
Da ganze Geschirr ist gepolstert und durch die super Passform verfilzt mein Fell nicht.

Ich und mein Lieblingsgeschirr:




Regenbekleidung

Regen- oder auch Schneebekleidung war schon länger mal ein Thema. Meinen ersten Regen-Overall habe ich Winter 2009 bekommen. Unterdessen hat der Regen-Overall noch eine weitere wichtige Funktion erhalten: Einige Menschen an Frauchens Arbeitsstelle mögen keinen „Nasser-Hund“-Geruch. Daher trage ich, aus Rücksicht, meinen Regen-Overall wenn es regnet.

Als wir nun im Sommer tagelang bei Regen gewandert (siehe Thurgauer Rundwanderweg) sind hat sich herausgestellt, dass der Hurtta Regen-Overall dafür nicht wirklich ideal ist. Mehr dazu gleich im Vergleich. Wir benutzen den Regen-Overall vor allem bei kürzeren Aktivitäten, bei denen es primär darum geht, dass ich nicht nass und/oder dreckig werde.
Als ideale alternative bei sehr langen, aktiven Ausflügen haben wir das Mantelgeschirr von anny•x gekauft.

Hier der Vergleich:

Der Slush Combat Anzug von Hurtta




Herstellerseite: Hurtta

Vorteile:

  • Nahe zu der ganze Körper ist eingepackt
  • Ich werde kaum nass
  • Ich werde kaum dreckig
  • Schneeklumpen an den Beinen werden erfolgreich verhindert
  • Material raschelt kaum

Nachteile:

  • Am Anfang sehr ungewohnt zum anziehen und tragen
  • Bei langen Wanderungen verfilzt mein Fell unter dem Overall
  • An den Beinen bei den Bündchen können bei langen Wanderungen Schürfwunden durch Reibung mit Dreck entstehen
  • Etwas aufwändiger zum anziehen
  • Es ist noch ein zusätzliches Geschirr oder Halsband notwendig um die Leine daran zu befestigen

Nutzung:

  • Wir benutzen den Regen-Overall vor allem bei kürzeren Aktivitäten, bei denen es primär darum geht, dass ich nicht nass und/oder dreckig werde.

Das Mantelgeschirr von anny•x




Herstellerseite: anny•x

Vorteile:

  • Ganz einfach anzuziehen
  • Optimale Bewegungsfreiheit
  • Ich bin sehr gut sichtbar, auch im dunkeln
  • Das Geschirr ist direkt eingearbeitet
  • Haltegriff im Rücken

Nachteile:

  • Meine Beine werden nass und dreckig
  • Gegen Schneeklumpen hilft es nicht

Nutzung:

  • Wir benutzen das Mantelgeschirr vor allem bei langen, bewegungsintensiven Aktivitäten wie Wandern oder Militarys, bei denen es primär darum geht, dass ich mich sehr gut bewegen kann aber nicht allzu nass werde.
  • Gelegentlich benutzen wir das Mantelgeschirr im Dunkeln für bessere Sichtbarkeit.

Morgenspaziergang

Heute Morgen sind Frauchen und ich am Morgen schon los spaziert und haben das noch nicht ganz so heisse Wetter genossen. Da ich noch nicht baden darf (Verletzung am Hals) hat Frauchen einen Weg ausgesucht, bei dem wir nicht an Wasser vorbeikommen. Damit ich trotzdem nicht verdurste hat sie meine kleine Wasserflasche mitgenommen. So konnten wir unterwegs eine kleine Pause machen und ich konnte etwas etwas trinken. Für längere Spaziergänge habe ich auch noch eine grosse Wasserflasche 🙂 Die Wasserflaschen sind wirklich praktisch und haben uns letztes Jahr fleissig bei unseren Wanderungen begleitet.

Ich war richtig gut gelaunt, bin gerannt und gerannt, habe geschnüffelt und auf Frauchen geachtet. Frauchen hat den Spaziergang ebenso wie ich genossen. Sie hat sich besonders darüber gefreut, dass ich mich von meiner Halskrause nicht ablenken oder behindern lasse. Eigentlich merke ich gar nichts davon und kann mich draussen ganz auf das konzentrieren, das wichtig ist.



Tragbare Hundedecke

Frauchen hat bei Cloud7 ein praktisches Reisebett gesehen. Leider hat sie keinen Händler in der Nähe gefunden, der dieses Reisebett verkauft.

Daher dachte sie sich, dass sie das auch selber nähen könne. Also ging sie los, hat Stoff gekauft und wochenlang an den Abenden genäht. Nicht dass es wirklich viel Aufwand gewesen wäre, nur hatte Frauchen nur begrenzt viel Zeit. Ausserdem hat sie gleich zwei Reisedecken parallel genäht. Und so sieht das Resultat aus (eine helle Reisedecke mit brauner Kuschelliegefläche und eine dunkelblaue Decke mit weisser Kuschelliegefläche):


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Und ich passe komplett auf die Decke und geniesse es:
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Halstuch

Angeregt durch den Blogeintrag Selbstgemacht – DIY Halstuch von Dalmatinermädchen Lilly hat Frauchen mir auch ein Halstuch genäht.

Angefangen hat sie mit Einzeichnen:

Dann konnte sie das Ganze ausschneiden:

Ränder versäubern und einen Filzstern aufnähen und fertig ist das Halstuch. Ich finde Frauchen hat das ganz gut hingekriegt 🙂

Und zum Ende sah es dann so aus:

Meine Dummys

Frauchen hat die Angewohnheit alle meine Dummys zu verstecken und am Ende nicht mehr zu wissen ob ich alle zurück gebracht habe. Ich weiss, dass ich noch nie einen Dummy vergessen habe, nur Frauchen kann ich nicht immer überzeugen. Daher mache ich hier eine Auflistung all meiner Dummys, speziell für Frauchen:

Pocket Dummy 85g

Marker Blau/Weiss Blau Braun Gelb (2x)

Neu gibt es auch noch einen blau/gelben Pocket Dummy (85g).

Pocket Dummy 150g

Hasi Grau Weiss Braun
Hellblau Orange Blau Oive/Grün

So, das sind alle. Mehr habe ich nicht!

Geschirr für langhaarige Hunde

Für Hunde gibt es unzählige unterschiedliche Brustgeschirre für uns. Je nach Haarlänge, Geschmack und Hund wird unterschiedliches im Internet empfohlen. In meinem fünf-jährigen Leben durfte ich nun einiges ausprobieren. Hier meine ganz persönlichen Erfahrungen:

Norweger Geschirr

Das Norweger Geschirr hat Frauchen von Anfang an begeistert. Es ist super einfach zu Anziehen, leicht und behindert mich nicht in meiner Bewegungsfreiheit. Ich fühle mich sehr wohl mit dieser Art Geschirr. Es drückt und zieht nirgendwo und ist angenehm zu tragen.
Alle unsere Norweger Geschirre stammen von amarkok Hundezubehör aus Deutschland. Sie sind wunderschön und ganz toll Hand-gefertigt.
Leider verschieben sich Norweger Geschirre bei mir ein kleines bisschen um den Bauch während dem Laufen. Dadurch entstehen sehr schnell Knoten und Verfilzungen unter meinen Achseln.

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Webmaster Harness

Diese Geschirr sitzt wie angegossen. Nichts rutscht, nicht zieht, nichts stört. Durch die zwei Bauchgurte ist das Anziehen etwas umständlich, aber gut machbar. Die Bauchgurte sind so über meinen Körper verteilt, dass sie mein Körpergewicht problemlos tragen können. Cool ist, dass man mich am Haltegriff in die Luft heben kann. Bis heute ist das Geschirr in Gebrauch, da wo ich besonderen Halt brauche und/oder allenfalls gehoben werden muss. Beispielsweise bei Flusswanderungen bei starker Strömung oder in den Bergen bei schwierigen Wegen.
Verfilzungen und Knoten im Fell treten hier gar nicht auf und ist somit Fell-technisch ideal. Für den täglichen Gebrauch ist das Geschirr etwas „too much“, so dass wir uns nach etwas alltagstauglichen umgesehen haben.

Y-Geschirr

Als nächstes haben wir ein Y-Geschirr von Hurtta ausprobiert. Es ist etwas „schwerer“ zum Anziehen (ich muss ein Vorderbein heben, um es anziehen zu können). Durch den Gurt vom Hals bis zum Bauch hat sich Frauchen erhofft, dass dieses Geschirr weniger rutscht und somit keine Verfilzungen unter den Achseln entstehen.
Die Einschätzung war richtig und wieder nicht. Ich habe mit dem Y-Geschirr keine Verfilzungen mehr unter den Achseln entwickelt. Dafür aber direkt unter dem Gurt vom Hals bis zum Bauch. Daher sind auch Y-Geschirre für mein Fell nicht optimal.
Trotzdem fühle ich mich auch mit diesem Geschirr pudelwohl. Ich kann rennen, toben und arbeiten ohne, dass es mich einschränkt.

Plush Vest Air-Mesh

Zurzeit testen wir das Plush Vest Air-Mesh von curli. Dadurch, dass das Geschirr keine Gurte besitzt ist es äusserst angenehm zu tragen. Das Matieral ist Air-Mesh, das eine sehr gute Luftzirkulation erlaubt, nicht wärmt und wenn es nass ist zusätzlich kühlt. Das Geschirr ist noch etwas komplizierter anzuziehen, da ich beide Vorderbeine dazu heben muss.
Auch bei diesem Geschirr fühle ich mich kein bisschen eingeschränkt und renne und toben ganz normal. Sogar an heissen Tagen ist das Geschirr angenehm zu tragen, vor allem wenn es nass ist 😀
Bisher konnte Frauchen noch keine Verfilzungen feststellen. Vielleicht ist diese Geschirr wirklich die optimale Lösung für uns. Wir werden es weiterhin benutzen und sehen wie es sich mit meine Fell in den nasseren Jahrszeiten mit dem Geschirr verträgt.

Lebenszeit einer Flexi Leine

Zu einer Erstsausttung gehörte auch eine Flexi-Leine. Seither wird sie immer dann benutzt, wenn Frauchen zu faul ist, mit mir zu Arbeiten, mir aber trotzdem etwas Freilauf gewähren will. Zum Beispiel benutzt Frauchen die Flexi-Leine häufig für unsere letzte Runde vor dem Schlafen gehen.

Produktbeschreibung:

  • 8 m Seil-Leine
  • Für Hunde bis max. 12 kg
  • Soft-Griff
  • Reflektierende Komponenten
  • Beissgurt mit Lederbesatz
  • Verchromter Haken
  • Produktgewicht: ca. 270 g
  • 6 Gehäusefarben: Rot, Blau, Schwarz, Petrolblau, Pink und Orange

Unsere erste Flexi-Leine hat nun nach fünf Jahren Abnutzungserscheinungen: Die Seil-Leine ist an mehreren Stellen dünn geworden und die Gefahr ist gestiegen, dass das Seil reisse könnte.

Seil wie es sein sollte:

Abgenutztes Seil:

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Frauchen hat die abgenutzte Leine nun entsorgt und heute eine neue gekauft. Die hat eine etwas andere Farbverteilung 😉