Wanderferien

Der Plan ist umgesetzt. Wir sind von Sirnach nach Obfelden gewandert.

Tag 1

Strecke: Sirnach -> Turbenthal
Übernachtung: Gasthof Gyrenbad

Am ersten Tag sind wir super gestartet. Voll Elan und Motivation sind wir los marschiert. Bereits am Dorfausgang in Sirnach war der Wanderweg gesperrt und wir mussten einen Umweg gehen. Alles halb so tragisch. So richtig ins Schwitzen sind Herrchen und Frauchen gekommen als wir den Tannegggrat erstiegen haben. Das war für die beiden mit den ca. 10kg schweren Rucksäcken doch recht anstrengend. Nach einer kurzen Mittagsrast und etwa fünfeinhalb Stunden Wanderung sind wir im Hotel Gyrenbad angekommen. Auf der traumhaften Terasse haben sich Herrchen und Frauchen mit Kaffee und Dessert eingedeckt, ich habe geschlafen 🙂
Mit diesem Hotel haben wir einen echten Volltreffer gelandet. Das Hotel ist sehr schön, alle sind super freundlich und das Essen ist einfach ein Traum. Dort werden wir auf jeden Fall wiedermal hingehen.



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Tag 2

Strecke: Turbenthal -> Pfäffikon
Übernachtung: Hotel Römerstube

2/3 gut ausgeruht (Herrchen hatte eine eher unruhige Nacht) und mit wunderbaren Frühstück im Bauch haben wir uns in Turbenthal auf die Suche nach einer Apotheke gemacht. Leider vergeblich, die nächste ist in Bauma 🙁 Mit etwas weniger Tatendrang haben wir uns auf den Weg nach Pfäffikon, der Perle am Pfäffikersee, gemacht. Bei jeder Steigung haben Herrchen und Frauchen geächzt und geflucht, aber genossen haben wir es trotzdem. Das letzte Stückchen quer durch Pfäffikon war aber hart. Das Hotel wollte und wollte nicht in Sicht kommen. Und als wir dann angekommen sind, haben wir uns gewünscht woanders zu sein. Da gehen wir sicherlich nicht mehr hin.
Das Abendessen in Pfäffikon, der Perle am Pfäffikersee, in der Brauerei war dann aber wieder ein Highlight. Ganz tolles Essen und auf jeden Fall einen Besuch wert (auch wenn man das aus Frauchens Sicht nicht von Pfäffikon, der Perle am Pfäffikersee, sagen kann).

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Tag 3

Strecke: Pfäffikon -> Meilen
Übernachtung: Gasthof Hirschen

Nach einer erstaunlich guten Nacht haben wir uns sehr früh wieder auf den Weg gemacht. Eingestellt haben sich Herrchen und Frauchen uns auf eine lange, aber eher erholsame Wanderung nach Meilen an den Zürichsee. Und lang war es. Am dritten Tag haben Herrchen und Frauchen ihre Muskeln gespürt, das eine oder andere Gelenk wollte nicht mehr ganz… Zeitweise dachten Herrchen und Frauchen, wir kommen nie mehr an. Es war nicht wirklich anstrengend, aber unsere Körper waren sich so viel Bewegung einfach nicht gewöhnt. Die Erkenntnis des Tages: Nach spätestens drei Tagen brauchen wir einen Tag Pause! Nur leider passte einen Tag Pause nicht ins Programm.
Sehr glücklich, mit schmerzenden Füsse, Waden, Knien und anderem sind wir im Hotel Hirschen angekommen. Fast hätten wir es verpasst. Das ganze Hotel wurde aussen saniert und war komplett verpackt. Das Zimmer war toll. Leider konnten Herrchen und Frauchen wegen der Verpackung die Seesicht aus dem Zimmer nicht geniessen 🙁 Aber halb so tragisch. Wir haben unser Zimmer und vor allem die Terrasse mit Seeblick genossen und so viel wie möglich entspannt und geschlafen.

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Tag 4

Strecke: Meilen -> Kappel am Albis
Übernachtung: Kloster Kappel

Ausgiebieg ausgeschlafen und wunderbar gefrühstückt haben wir uns am Donnerstag etwas später auf den Weg nach Kappel am Albis gemacht. Als aller erstes mussten wir mit der Fähre von Meilen nach Horgen. So günstig sind wir noch nie Schiff gefahren. Für nur 4.- wurden wir drei befördert.
Wie wir dann von Horgen nach Kappel kamen bleibt unser Geheimnis. Herrchen und Frauchen haben etwas geschummelt.
Dafür sind wir zeitig im Kloster Kappel angekommen und Herrchen und Frauchen konnten dadurch an einer ganz tollen Führung teilnehmen. Der ehemalige Pfarrer von Kappel zeigt jeden Donnerstag-Nachmittag allen Interessierten (in unserm Fall nur Herrchen und Frauchen) die Geschichte des Klosters. Herr Hürlimann hat ein umfassendes Wissen, das er sehr gerne weitergibt und spannend durch die Geschichte und den Aufbau des Klosters führt.
Unser Zimmer für diese Nacht war übrigens spartanisch und gemütlich und passte perfekt zu unserer Reise.

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Tag 5

Strecke: Kappel am Albis -> Obfelden (Affoltern am Albis)
Übernachtung: zu Hause

Letzter Tag, letzte Strecke. Wir waren froh, dass unser Ziel in greifbare Nähe gerückt ist. Das letzte kürzere Stück war für diesen Tag perfekt. Es war nicht mehr sehr anstrengend, keine grösseren Steigungen mehr, genau richtig zum Ausklingen. Nach etwas mehr als 2 nebligen Stunden ins wir in Obfelden angekommen.
Müde, erschöpft und auch glücklich sind wir angekommen. Irgendwie haben wir nun eine ganz andere Beziehung zur Entfernung 🙂
Mit einem sehr feinen Essen im Bauch haben wir uns per Bahn auf den Heimweg gemacht. In etwas weniger als 2 Stunden haben wir den Weg, für den wir 5 Tage gewandert sind, wieder in die andere Richtung zurückgelegt. Schnell gehts mit modernen Transportmitteln 😀

Fotos gibt es natürlich noch viiiiiiiel mehr:

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