Thurgauer Rundwanderweg – Etappe 10

Heute stand die nächste Etappe des Thurgauer Rundwanderwegs an. Schon beim Aufstehen hat es geregnet. Und das hat sich den ganzen Tag kaum geändert. Zu allererst ging es aber nach Aadorf, wo unsere letzte Etappe geendet hatte. Unsere Etappe 10 führt von Aadorf nach Fischingen und beinhaltet die offizellen Etappen 3 und 4.

Einerseits waren wir heute ganz froh, dass es nicht so warm war: Wir hatten einige Höhenmeter und steile Anstiege, die wir hinter uns bringen mussten. Andererseits war es doch arg kalt, von Sommer keine Spur. Die meiste Zeit haben wir heute in verschiedenen Wäldern verbracht, die uns recht zuverlässig vor dem Regen geschützt haben. Ausserdem haben unsere Regen-Anzüge Frauchen und mich trocken gehalten.

Neue Wegführungen für Wanderwege sind etwas tolles. Neue Wege wurden erkundet und gut markiert. Nun gut, heute haben wir festgestellt, dass das mit den Markierungen wohl nicht immer so genau genommen wird. Oberhalb von Aadorf/Ettendorf ist so eine neue Wegführungen, statt durchs Dorf führt der Weg neu durch den Wald. Eine sehr gute Idee, wie wir finden. Mitten im Wald haben Frauchen und ich die Markierungen dann komplett aus den Augen verloren. Wir haben mehrere Wege ausprobiert und nach Wanderweg-Zeichen gesucht und … nichts gefunden. Enttäuscht haben wir und dann den „alten“ Wanderweg gesucht und sind diesem gefolgt (auch ohne Markierungen, dafür auf der Wanderkarte eingezeichnet).

Danach ging es ohne weitere Probleme zum Bichelsee und zum Aufstieg auf den Chabishaupt. Auf dem Wanderwegschild war extra vermerkt, dass es sich um einen steilen Aufstieg handelt. Der Weg auf den Chabishaupt (heute unser höchster Punkt) muss in letzer Zeit in Schuss gebracht worden sein. Er war wirklich toll ausgebaut, etwas steil und auch bei nassem Wetter bestens zu begehen.

Wenn wir schon am höchsten Punkt auf der Etappe waren, durfte eine Pause nicht fehlen. Frauchen hatte allerdings sehr schnell kalt. Daher sind wir ziemlich rasch weiter gewandert.

Vom Chabishaupt ging es weiter zum Tanneggergrat. Dort weist ein Schild darauf hin, dass gute Schuhe und Trittsicherheit vorausgesetzt sind. Ich konnte beide Kriterien erfüllen, Frauchen eigentlich auch. Da gab es nur ein klitzekleines Problem. Der Tanneggergrat ist wirklich ein Grat: Links und Rechts vom Weg geht es Steil nach unten. Der Weg selber besteht aus alten Bäumen und deren Wurzeln, die den Weg zusammen halten. Und genau darin lag das Problem. Wurzeln sind in nassem Zustand äusserst rutschig. Das hat Frauchen auch sehr schnell gemerkt, als sie plötzlich auf ihrem Hintern auf dem Weg sass. Nichts passiert, Frauchen ging danach nur sehr langsam, vorsichtig und konzentriert weiter. Ich hatte diese Probleme nicht und für meinen Geschmack lief Frauchen deutlich zu langsam. Sie hat mir nachher etwas davon erzählt, dass sie froh ist, dass nichts passiert ist. Frauchen kann den Tanneggergrat auf keinen Fall bei feuchtem/nassem Wetter empfehlen!

Nach dem Tannegger Grat (und der Ruine Tannegg) ging es dann gemütlich und ziemlich nass von Dussnang zum Kloster Fischingen.

Hier noch die Karte des Thurgauer Rundwanderweges:

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